Der Imker

Seit Generationen werden in meiner Familie Bienen gehalten, aber erst als ich 2003 auf einer Reise einen jungen Imker in etwa meinem Alter kennenlernte, der Bienen auf seinem Balkon in der Dresdner Neustadt hielt, wusste ich, dass die Bienen etwas mit mir zu tun haben und ich selbst Bienen halten will. Nach der Reise verschlug es mich als gebürtigen Jenaer und meine Frau ebenfalls nach Dresden. 2009 fanden wir den Ort, der nun die Bienen beheimatet und unseren Bienenprodukten den Namen gibt – den Heinrichsgarten®.

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In der Zwischenzeit bin ich vom “beekeeper” – Bienenhüter und -bewahrer mit nur wenigen Bienenvölkern zum Erwerbsimker mit ca. 100 Bienenvölker plus Nachzucht geworden.

Und ich liebe es, mich mit den vielfältigen Zusammenhängen in unserer Natur zu beschäftigen und dabei selbst hochwertige Delikatessen, wie Honig und andere Bienenprodukte, zu ernten und zu produzieren.

Für den Schutz der Bienen habe ich 2013 die Arbeitsgruppe Biene sucht Blüte mitgegründet, denn 80% unserer Pflanzen sind mit ihrer Fortpflanzung auf die Bestäubung durch blütenbesuchende Insekten angewiesen. Jeder dritte Bissen, den wir zu uns nehmen, ist direkt oder indirekt von der Bestäubung durch Wildbienen und Honigbienen abhängig.

Seit Anfang 2015 arbeite ich vollständig nach den Richtlinien des Demeter-Verbandes für die Bienenhaltung. Meine Vollanerkennung als Demeter-Imkerei habe ich 2016 erhalten.

Unsere Verarbeitungsräume haben seit 2017 ihr Zuhause im Zentralwerk, einem Gebäudekomplex auf der Riesaer Straße 32 in Dresden-Pieschen, der von der Zentralwerk Kultur- und Wohngenossenschaft Dresden eG saniert und betrieben wird.Die Honigbiene existieren seit etwa 100 Millionen Jahren auf der Erde – also schon etwa 500 mal länger als der modernen Mensch. Etwa 80% aller Pflanzen sind auf die Bestäubung durch Wild- und Honigbienen angewiesen und jeder dritte Bissen, den wir zu uns nehmen, entsteht erst durch die Bestäubung durch Bienen.

Der Mensch hat die Bienen durch einen mechanistischen Umgang und züchterische Tätigkeit, industrielle Landwirtschaft und Globalisierung mittlerweile in eine starke Abhängigkeit zu sich gebracht. Ich wünsche mir Bienen, die auch ohne den Menschen überlebensfähig sind.

Für mich ist es selbstverständlich, dem BIEN zu ermöglichen, sein Wabenwerk nach eigenen Bedürfnisse im Naturwabenbau zu errichten, Honig als Winterfutter im Stock zu belassen, Waben nicht beliebig zu drehen oder umzuhängen, Königinnen nicht durch Beschneiden der Flügel zu verstümmeln oder künstlich instrumentell zu besamen.

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